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DPF & OPF

Dieselpartikelfilter reinigen statt tauschen

Der Filter selbst ist fast immer in Ordnung. Verstopft ist er durch Ruß und Asche, und genau die bekommen wir heraus.

KI-BildDieselpartikelfilter im Schnittmodell, der keramische Wabenkörper ist sichtbar

Warum eine Autobahnfahrt nicht ausreicht

Ob Ihr Auto regeneriert, entscheidet der Motor selbst automatisch im Fahrbetrieb: passiv bei langer, gleichmäßiger Fahrt oder aktiv durch das Steuergerät. Dabei verbrennt immer nur der Ruß im Filter.

Die Asche aus dem Motoröl bleibt dabei für immer zurück. Sie verringert das nutzbare Filtervolumen dauerhaft und wächst mit jedem Kilometer weiter, egal wie oft der Filter regeneriert. Das schafft nur eine mechanische Reinigung heraus, oder ein neuer Filter.

KI-BildDieselpartikelfilter in Einzelteilen: Gehäuse, Dämmmatte und keramischer Wabenkörper

Was drin steckt

Innen sitzt ein keramischer Wabenkörper mit tausenden feinen, wechselseitig verschlossenen Kanälen. Das Abgas muss durch die porösen Wände strömen, dabei bleiben die Rußpartikel hängen. Eine Dämmmatte hält den Kern im Gehäuse fest und dämpft Vibrationen.

Ottopartikelfilter (OPF) bei Benzinern sind praktisch baugleich. Sie regenerieren seltener von selbst, weil Benzinmotoren meist heißere Abgase haben, die Ascheproblematik besteht aber genauso.

In Zahlen

Die Asche sammelt sich messbar und stetig an. Das ist kein Ausnahmefall, sondern normaler Verschleiß, den jeder Dieselfahrer irgendwann trifft.

~53.000 km
ab hier besteht die Ablagerung im Filter schon zur Hälfte aus Asche, nicht mehr aus Ruß
~241.000 km
ab hier sind es über 80 Prozent Asche
1.200 °C
Schmelzpunkt von Cordierit, dem häufigsten Filtermaterial, bei Überhitzung ist der Filter hinüber

Quelle der beiden Kilometerangaben: DieselNet, Diesel Particulate Filters: Ash Accumulation, dieselnet.com/tech/dpf_ash.php

KI-BildDieselpartikelfilter mit geöffnetem Gehäuse, der Wabenkörper und die Dämmschicht sind sichtbar

Wann sich das Reinigen lohnt

Lohnt sich

Wenn der Filter mechanisch intakt ist, also keine Risse, keine Schmelzschäden und keine gebrochene Wabenstruktur hat. Dann kann eine fachgerechte Reinigung die Durchströmung wieder herstellen.

Lohnt sich nicht mehr

Bei struktureller Schädigung hilft keine Reinigung mehr. Das sehen wir bei der Eingangsprüfung, bevor wir anfangen. Details und Beispiele dazu stehen auf unsererPreisseite.

Wenn die Ursache bleibt, kommt das Problem zurück

Der häufigste Auslöser ist dauerhafte Kurzstrecke: Für eine erfolgreiche Regeneration braucht es länger anhaltende Abgastemperatur, die bei kurzen Fahrten oft gar nicht erreicht wird. Auch ein defekter Injektor oder eine undichte Abgasrückführung erzeugen mehr Ruß, als der Filter verkraftet.

Ein zugesetzter Filter erhöht außerdem den Abgasgegendruck, das kann auf Dauer den Turbolader belasten. Deshalb schauen wir bei der Eingangsprüfung nicht nur auf den Filter selbst, sondern sprechen mit Ihnen auch über die mögliche Ursache.

Wir reinigen, wir entfernen nicht

Der Ausbau oder die Stilllegung eines Dieselpartikelfilters ist in Deutschland nicht zulässig. Die Betriebserlaubnis erlischt, ein Bußgeld droht, und seit Juli 2023 erkennt die Abgasuntersuchung das zuverlässig. Wir bauen und verkaufen keine Abschalteinrichtungen. Was wir machen, ist reinigen, damit der Filter seine Aufgabe wieder erfüllt.

Filter prüfen lassen

Bringen Sie Ihren Filter vorbei oder rufen Sie an. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich die Reinigung lohnt.

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